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Sei kein Dodo! In „Dodoland – uns geht’s zu gut!“ zeigt Martin Limbeck auf, wie wir mehr erreichen.



„Warum wir alle wieder mehr leisten müssen. Ein Weckruf für Gesellschaft und Wirtschaft!“, so die Unterzeile von Martin Limbecks neuem Buch – und die darf man nicht falsch verstehen. Man muss sie im Kontext lesen, im Kontext Martin Limbeck: Der gelernte Kaufmann ist ein Kind des Ruhrgebiets, lebt heute in Wesel und unterstützt Unternehmen beim Auf- und Umbau ihrer Vertriebsorganisation. In den letzten Jahren hat er sich vor allem als Verkaufs-, Management- und Persönlichkeitscoach einen Namen gemacht. Der Erfolg des 55-jährigen Unternehmers beruht dabei mitunter auf seiner direkten und hartnäckigen Art, die sich auch in seinen Büchern wiederfindet, bei denen es sich zumeist um Ratgeber für Vertrieb und Verkauf handelt. Limbeck lamentiert nicht, er packt an und ist dabei schonungslos ehrlich. „Dodoland – Uns geht’s zu gut!“ schaut nun auf jeden Einzelnen von uns und legt den Finger in die Wunden, die wir der Wirtschaft mit unserer zunehmenden Bequemlichkeit zufügen.


Sein Rat richtet sich dabei vor allem an den inneren Schweinehund, den es mit Mut zu besiegen gilt, um kein „Dodo“ zu sein. Der Dodo, ein ausgestorbener, flugunfähiger Vogel, der auf Mauritius lebte, steht hier sinnbildlich für die oft flügellahme Wirtschaft, an der wir selbst schuld seien, weil wir gemeinhin dazu tendierten, mehr „Gehaltsempfänger als Unternehmer“ zu sein. Limbeck errechnet etwa 83 Prozent Dodos unter Deutschlands Arbeitnehmern, die innerlich bereits gekündigt hätten oder Dienst nach Vorschrift machen würden. Er fordert eine neue Leistungskultur. Seine Analysen und genauen Beobachtungen formuliert er auf 240 Seiten deutlich und teils polemisch, um so wachzurütteln. Zudem zeigt der Selfmade-Unternehmer wichtige Verbesserungspotenziale auf, die den Wirtschaftsstandort Deutschland zukunftsfähig machen und neu beleben könnten – mit Unternehmergeist, Ausdauer, Mut, Fleiß und Disziplin.


Martin Limbeck

„Dodoland – Uns geht’s zu gut!“


Ariston Verlag, gebundenes Buch

240 Seiten, 22 Euro










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