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  • Redaktion

buddy "Mahlzeit!": "Don't call me Caeser Salad"-Salat

Ihr kennt es doch auch: Man is(s)t wieder im Büro und ertappt sich allzu oft bei der Frage: "Und heute?". Der Pizzerien, Shawarma-Buden und Sushi-Imbisse, die die Pandemie überlebt haben, ist man mittlerweile oft genug überdrüssig (sorry!). Aber "richtig" kochen?

Wir präsentieren in der neuen buddy-Rubrik "Mahlzeit!" ausgewogene und frische Rezepte, die mit wenig Aufwand und Zutaten umzusetzen sind und vielleicht macht man für die Kollegen direkt eine Portion mit. Für den Auftakt waren wir extrem faul und haben uns folgende Zutaten von einem "Lebensmittel-Lieferservice" vorbeibringen lassen.


Zum Auftakt gibt es einen auf Büro-Küche umgestalteten Klassiker: Salade niçoise. Da den aber keiner richtig aussprechen kann und eigentlich alle nur den einen Klassiker - Caesar Salad (nein, er ist im Original NICHT mit Hähnchen!) - kennen, betrieben wir bewussten Etikettenschwindel.

"Don't call me Caesar Salad"-Salat

  • 1 Beutel Rucola, geputzt (circa 100g)

  • 1 Beutel Radieschen (circa 125g)

  • 1 Dose Thunfischfilets in Olivenöl

  • 1 Glas Kalamata-Oliven (entsteint)

  • 1 Glas getrocknete Tomaten in Olivenöl

  • 1 Avocado

  • 1 Beutel gepuffter Amaranth

  • 1 Zitrone

  • 1 kl. Becher Joghurt "griechischer Art"

Und als "Basics" haben wir immer im Büro die üblichen Verdächtigen: Olivenöl, Salz, Pfeffer, Senf und hier als Beilage nach Wahl: Couscous, denn niemand kocht Kartoffeln im Büro, von grünen Bohnen ganz zu schweigen. Wer will, kann sich beim Bäcker auch noch das obligatorische Ei kaufen, diese Gilde hat bekanntlich das ganze Jahr Ostern und einen Vorrat.


Zubereitung

  • Zur Sicherheit den Rucola kurz unter kaltem Wasser abbrausen, mit einem Küchenkrepp abtupfen. Entweder in eine große Bowl zum Teilen oder portionsweise in einzelne Schüssel geben. Danach folgen die anderen Komponenten und werden wie eine Bowl angerichtet.

  • Radieschen waschen, putzen und je nach Größe vierteln oder achteln. Bitte keine exaltierten Schnitttechniken.

  • Thunfischfilets abgießen, dabei etwas Öl für das Dressing auffangen. Vertraut uns.

  • Die Tomaten mit etwas Krepp abtupfen, grob hacken.

  • Die Oliven einfach auf den Salat geben, die haben Gabelgröße.

  • Avocado halbieren, mit einem Kaffeelöffel kleine Stücke auskratzen. Bitte nicht die Jamie-Oliver-Avocado-Verletzung riskieren, indem ihr den Kern mit einem großen Messe treffen und heraushebeln wollt. Nehmt einen Suppenlöffeln.

  • Je nach Geschmack, aber prinzipiell in folgender Gewichtung: Den Saft einer halben Zitrone, fast den kompletten Becher Joghurt (bewahrt etwas für fancy Deko auf), einen Esslöffel Thunfisch-Öl, einen Esslöffel Tomaten-Olivenöl, einen Esslöffel Senf und dann Zucker, Salz und Pfeffer nach eigenem Gusto vermengen.

  • Dressing auf den Salat geben und dann leicht unterheben - bitte keine wilden Rührtechniken. Den restlichen Joghurt drüberträufeln, etwas Amaranth drüberstreuen.

  • Und genau jetzt wäre auch der Zeitpunkt, den Couscous, den man während der Schnibbelzeit hat quellen lassen, mit einer Gabel aufzulockern, nachzusalzen und mit etwas Zitronensaft und Olivenöl abzuschmecken.

Done! Das Lesen der einzelnen Schritte dauert länger als das machen, das Ergebnis ist ein frischer Salat und eine kommunikative Mittagspause mit den Kollegen.

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